Startseite zum Kontaktformular Telefon zum Menü
Liebe Bürgerinnen und Bürger aus St. Wilhelm,

auf dieser Seite erhalten Sie künftig Informationen über Geschehnisse in unserem Tal, Entscheidungen des Ortschaftsrates, Probleme oder neueste Entwicklungen, welche St. Wilhelm betreffen. Sollten sich hieraus Fragen oder Anregungen ergeben, stehe ich Ihnen nach wie vor per Telefon oder nach telefonischer Absprache auch vor Ort zur Verfügung.

Ihr Ortsvorsteher Michael Martin


Michael Martin

Im Grün 4

79254 Oberried-St. Wilhelm

Tel. 0175 1583 282

Mail:

Aktuell


Wildnis-Erlebnispfad in Oberried-St. Wilhem ist seit 1. Mai wieder auf der kompletten Länge begehbar

Wieder Wandern in der Wildnis - Wildnis-Erlebnispfad wieder vollständig geöffnet


Am 1. Mai endete die Wintersperrung für den “Wilden Abschnitt” auf dem Wildnis-Erlebnispfad des WWF, SC Freiburg und Biosphärengebiet Schwarzwald. Damit ist der gesamte Pfad im St. Wilhelmer Tal bei Oberried wieder für den Wanderbetrieb geöffnet. Schon im letzten Jahr hat sich der Wildnis-Erlebnispfad zu einem Besuchermagneten entwickelt. Zum Start der neuen Wandersaison weisen die Projektpartner deswegen mit neu aufgestellten Infotafeln auf die Verhaltensregeln für den rücksichtsvollen Aufenthalt in der Natur hin. Um die wildlebenden Tiere nicht aufzuscheuchen sollte beispielsweise die Wildnis entlang der Pfade nicht betreten werden.


“Der Wildnis-Erlebnispfad ist während der Corona-Pandemie für viele zu einem wichtigen Rückzugsort geworden: Hier können sich Naturbegeisterte frei bewegen und die Bedeutung intakter Wälder am eigenen Leib erfahren. Er ist aber auch Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, der geschützt werden muss”, kommentiert Martin Rudolph, Projektmanager beim WWF Deutschland.


Hanno Franke, Abteilungsleiter Marketing und Gesellschaftliches Engagement beim SC Freiburg, sagt: “Mit dem Wildnis-Erlebnispfad wollen wir Familien und Kindern die Möglichkeit geben, ihre Freizeit aktiv zu gestalten. Wie beim Sport gibt es aber auch hier Regeln für ein faires Miteinander von Mensch und Natur.”


In ganz Deutschland hat der Besuch von Wäldern und Schutzgebieten seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich zugenommen. "Im Schwarzwald ist die Lenkung des hohen Besucheraufkommens aktuell eine der größten Herausforderungen”, so Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets Schwarzwald. So entstünden etwa Konflikte, wenn Besuchende Müll in der Natur hinterlassen oder Anwohner:innen und Tiere mit Lärm stören. “Durch Erlebniswege wie den Wildnis-Erlebnispfad können wir den Aufenthalt in der Natur ermöglichen und gleichzeitig den Druck auf besonders wertvolle und schützenswerte Bereiche mindern. Das setzt voraus, dass auch seine Gäste zum Schutz beitragen.” Dazu gehöre auch, sich beim Wanderbesuch ausschließlich auf den ausgewiesenen Pfaden aufzuhalten und Hunde an die Leine zu nehmen, so die Projektpartner: “Entlang der Wanderrouten begegnen Gäste unter anderem weidenden Kühen und brütenden Vögeln, auf die besondere Rücksicht zu nehmen ist”. Darauf weisen Schilder an den entsprechenden Stellen hin. Auch an die Pfade angrenzende Wiesen und Weiden dürfen nicht zum Picknick oder Sonnenbaden genutzt werden.

Hintergrund Wildnis-Erlebnispfad:

Seit 2018 setzen sich der WWF und der SC Freiburg im und mit dem UNESCO Biosphärengebiet Schwarzwald für die Natur ein. Im Mittelpunkt der Naturschutzkooperation steht der Wildnis-Erlebnispfad, auf dem Naturbegeisterte den „Urwald von morgen“ ganzjährig hautnah erleben können. Davon ausgenommen ist der “Wilde Abschnitt”, der zum 1. November zur Sicherheit der Besucher und für die Ruhe der Wildtiere gesperrt ist. Ab dem 1. Mai ist er wieder für den Wanderbesucher geöffnet.


Das Biosphärengebiet Schwarzwald beim Regierungspräsidium Freiburg förderte das Projekt mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Unterstützt wird der Pfad durch die Gemeinde Oberried, Forst BW und die Deutsche Postcode Lotterie.

Holzlagerung und sonstige Nutzung von Gemeindeflächen

Die Nutzung von gemeindeeigenen Flächen wurde in der Vergangenheit meist mündlich zwischen Gemeinde (Ortsvorsteher) und dem Nutzer vereinbart. Diese Vereinbarungen haben keinen Rechtsanspruch zur Folge. In der Sitzung des Ortschaftsrates am 18.07.2017 wurde deutlich klargelegt, was ein Nutzer von gemeindeeigenen Grundstücken, insbesondere auch bei der Holzlagerung zu beachten hat. Nachfolgend eine Aufstellung der einzuhaltenden Regelungen.